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Angelsportverein Kößnach-Pittrich e.V.
Live-Übertragung des Champions League Finale Borussia Dortmund - FC Bayern München, Einlass und Vorprogramm ab 18:00, Anpfiff 20:45, mit Bewirtung, für geamte Bevölkerung, Eintritt frei
Ort: Sportheim Oberzeitldorn
FC Bayern Fanclub Oberzeitldorn
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Ort: Sportheim Obermiethnach
Schützenverein EintrachtObermiethnach
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Freiw. Feuerwehr Kirchroth
Schießabend für die Gemeindemeisterschaft LG und LP
Ort: Sportheim Obermiethnach
Schützenverein EintrachtObermiethnach
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Kirchroth, Sitz der Großgemeinde und Kleinzentrum, kann zwar nur auf eine nachgewiesene Geschichte von ca. 900 Jahren zurückblicken, tatsächlich dürfte die erste Ansiedlung jedoch viel weiter zurückgehen. Der Ortsname Kirchroth, in alten Urkunden Rote, Rotta, Ruit, Roit, lässt von der sprachlichen Ableitung her zunächst die Deutung als Rodung zu. Hinweise darauf ergeben sich zum einen aus den Namen umliegender Ortschaften (Aufroth, Neuroth usw.) andererseits auch aus der Tatsache, dass bereits im 8. Jahrhundert in Münster ein Kloster bestanden hatte. Herzog Tassilo, ein Angehöriger des bairischen Geschlechts der Agilofinger, dass an der Spitze des ersten Staatswesens in Bayern stand, hatte dieses Kloster in der Mitte des 8. Jh. gegründet und mit Benediktinermönchen besetzt. Diese rodeten schon bald die Wälder der Umgebung und gründeten Ansiedlungen. In den Ungarnstürmen um 900 ging das Kloster Münster unter und lebte erst im Jahre 1156 als Chorherrenstift Pfaffmünster wieder auf. Pfarrer Seitz stellt in seinen Aufzeichnungen fest, dass auch eine damals schon existierende Holzkirche in Kirchroth durch die Ungarn zerstört worden sei. Er begründet eine so frühe Kirche in Kirchroth damit, dass im Zuge der Überführung der Reliquien des Hl. Vitus von Frankreich nach Korvey im Jahre 836 zahlreiche neue Kirchen nach ihm benannt worden seien, so auch eine in Kirchroth. Ein Argument dagegen könnte sein, dass Kirchroth niemals als Klosterpfarrei von Münster erscheint, sondern schon sehr früh in einer gewissen Abhängigkeit von der Urpfarrei Pondorf stand. Allerdings könnte diese Tatsache auch darin begründet sein, dass zwischen der Zerstörung des Klosters Münster und dessen Neuerrichtung 250 Jahre vergangen sind.
Der Ortsname Kirchroth lässt jedoch eine weitere Deutungsmöglichkeit zu, wenn man ähnliche Namen berücksichtigt. Rot, Rote sind Namen von Flüssen. So fällt beispielsweise eine Rot bei Roth in die Regnitz, aus dem Tal der Rot wurde das Rottal. Im Fall Kirchroth ist denkbar, dass die heutige Kößnach früher als Rot bezeichnet wurde, bei Kirchroth/Pichsee in die Donau mündete und erst allmählich durch Geschiebeablagerungen die Mündung flussabwärts verlegt wurde. Im Tal der Rot entstanden Siedlungen, die alle den Flussnamen beinhalten: die heutigen Orte Kirchroth, Aufroth, Neuroth, Rotmühl, Roth, Kragenroth. Von alten Leuten konnte man noch die Sprachverwendung man geht in dRoud hören, wenn sie bestimmte Orte im Tal der Rot aufsuchten. Dies weist ebenfalls auf einen Flussnamen hin. Diese beiden Deutungsmöglichkeiten des Ortsnamens Kirchroth seien nebeneinander hingestellt, da keine der beiden Möglichkeiten durch sprachliche, geologische oder historische Hinweise widerlegt werden kann.
Die älteste Urkunde, in der Kirchroth erwähnt ist, stammt aus dem Jahre 1105. Sie besagt, dass die drei Söhne des Qudalricus de Rotta (Oudalrich von Kirchroth) ihre Erbschaft dem Ascuin de Zidlarin (Ascuin von Zeitldorn) übergeben, allerdings unter der Bedingung, dass diese Erbschaft nach dessen Tode der Kirche vermacht werde. Der genannte Qudalricus de Rotta ist ein naher Verwandter von Ascuin, dem ersten Grafen von Bogen, der als Begründer der sog. Ascuin-Sippe gilt. Diese Sippe beherrscht zwischen 1000 und 1250 in der Gestalt der Regensburger Domvögte und der Grafen von Bogen große Gebiete links der Donau in unserem Raum. Namen wie die Jäger der Grafen von Bogen, Graf-Aswin-Kaserne oder Ludmilla-Realschule in Bogen erinnern noch heute an sie. Ihre Dienstleute bewirtschafteten Höfe und Güter in den größeren Orten der Umgebung.
So werden in einer Urkunde vom Jahre 1115 ein Rotlaut de Bohse (Rotlaut von Püchsee) und ein Chono de Rote (Kuno von Kirchroth) als Zeugen genannt. Auch Kößnach taucht in dieser Zeit als Ministerialyensitz (Ministerialen sind Dienstmannen, die vor allem militärische Dienste zu leisten hatten) erstmals in Urkunden auf. Rupertus de Chessnach ist zusammen mit seiner Schwester Rethzan Zeuge bei der urkundlichen Bestätigung einer Hofübergabe in Kößnach an die Kirche St. Peter in Oberalteich. Diese Urkunde wurde in der Zeit zwischen 1115 und 1137 angefertigt. Aus dieser Zeit des 12. Jh. existieren zahlreiche Urkunden, in denen Kirchroth ebenso wie die umliegenden Ortschaften immer wieder erwähnt werden. So geht aus einer Niederschrift aus der Zeit um 1159 hervor, dass das Kloster Oberalteich in Kirchroth Besitz hatte.
Von Bedeutung ist eine Urkunde vom 31. Juli 1179, die von einem öffentlichen Gerichtstag bei Hain, genannt Schahe (Flurname Schachen) in der Nähe von Wiare et Huntzagele berichtet. Unter Wiare ist Weiher, unter Huntzagele ist Hundschweif zu verstehen. Dieser Gerichtstag fand unter Anwesenheit von Albert III, Graf von Bogen statt. Thalstetten wird im Jahre 1220 erwähnt, als Albert IV, Graf von Bogen, die zu Unrecht besessenen Güter zurückgibt. Darunter war auch ein Hof in Tailstetten.
Bereits im Jahre 1286 war Kirchroth zwar eine wenig bedeutende, aber doch selbständige Pfarrei. Dies geht aus einer Einschätzung der Pfarrpfründe für das Kreuzzugsopfer hervor, nach der Kirchroth fünf römische Silbermark zu zahlen hatte.
40 Jahre später, 1326, wurde Kirchroth zur Zahlung von 85 römischen Silberpfennigen herangezogen, als der Erzbischof von Salzburg von den ihm unterstellten Bistümern, darunter auch Regensburg, Finanzhilfe verlangte. Im Vergleich dazu zahlte das Stift Pfaffmünster 1530 römische Silberpfennige. Alte Urkunden geben auch Aufschluss über Besitzungen in Kirchroth. So übergibt im Jahre 1325 Hainrich der Vorster von Haid seinen hof datz Rot dem Kloster Oberalteich. Im Jahre 1391 haben Gotfried von Püchsee und Albrecht der Stainmair zu Rot den Zehent zu Obermiethnach inne, der aus einem Weingartenlehen und 4 Äckern besteht. Eberhard Preu zu Rot hat 1407 sieben Tagwerk Wiesmat in Tweng an dem Urfar zu Niedermotzing verkauft. Unter den Straubinger herzoglichen Lehen ist 1470 und 1479 die Rede vom Pau auf der Rot in der Au auf drei Feldern. Ursprünglich hatte die Pfarrei Kirchroth im Vergleich zum heutigen Umfang eine geradezu riesige Ausdehnung. Sie reichte über Breitenfeld, Landsdorf, Motzing bis Hauptenberg, Pilgramsberg, Niedersteinach und Zachersdorf östlich von Ascha.
Verwaltungsmäßig gehörte Kirchroth zum Gericht Wörth a.d. Donau und damit zum Herrschaftsbezirk des Hochstifts Regensburg. In der Umgebung von Kirchroth ist aus dieser Zeit von Bedeutung, dass die Fähre, die bis 1924 die Ortschaft Pittrich mit Niedermotzing verband, bereits 1382 als Urfar erwähnt ist. Pittrich selbst taucht ab 1340 zunächst als Flurname in dem Puetreich in alten Urkunden auf. Aus Pfarrakten und Diözesanmatrikeln sind wertvolle Hinweise über die kirchlichen Verhältnisse dieser Zeit zu entnehmen. Über den Bau der Kirche in Kirchroth ist wenig bekannt, doch ist aufgrund von Mauerresten und kunsthistorischen Daten anzunehmen, dass etwa um 1400 statt einer ursprünglichen Holzkirche eine Kirche aus gehauenen Granitquadern erbaut wurde. Anders steht es mit Nachrichten über die Zugehörigkeit Kößnachs zum Pfarrbezirk Kirchroth.
Laut Fundationsbrief wurde das Beneficium (Kirchenstiftung) Kößnach im Jahre 1476 als Frühmessbenefizium gestiftet. Kößnach war damals zu Pondorf als eine filial gehörig. Aus Schriften vor 1650 geht hervor, dass die Kirche und das Beneficium Kößnach zweitweise von der Kirche St. Vitus in Kirchroth annektiert worden war. Im Jahre 1554 erfolgte die Vereinigung des Beneficiums Kößnach mit der Pfarrpfründe Kirchroth. Erst 1924 wurde übrigens diese Vereinigung wieder rückgängig gemacht. Im Salbuch der Pfarrei Kirchroth vom Jahre 1581 wird Kößnach ein Filial der pfarr zu Kirchrott bezeichnet. Der Pfarrer von Kirchroth war verpflichtet, jeden dritten Sonntag den Pfarrgottesdienst in Kößnach zu halten, auch wenn die Kooperatur in Kirchroth besetzt ist.
Aus der Zeit des 30-jährigen Krieges ist wenig überliefert, doch bedeutet dies nicht, dass diese Zeit spurlos an unserer Gegend vorübergegangen ist. Als die Schweden im November 1633 auf dem linken Donauufer von Regensburg gegen Straubing zogen, zerstörten sie die Kirchrother Kirche. Der Turm fiel dabei über das Langschiff, so dass Kirchendach, Decke und Mauer der Südseite zertrümmert wurden. Die Kirche wurde zunächst nur notdürftig wieder hergestellt. Während dieser Zeit hielt der Pfarrer in Kirchroth nur jeden 3. Sonntag den Gottesdienst, an den übrigen beiden Sonntagen fiel der Pfarrgottesdienst auf die Filialkirche in Kößnach. Die Einkünfte des Benefiziums Kößnach vor und nach dem 30-jährigen Krieg lassen den Schluss zu, dass die Gegend stark in Mitleidenschaft gezogen wurde: Während vor dem Krieg noch wöchentlich 5 Messen gelesen wurden und die Einkünfte leicht einen Benefiziaten hätte ernähren können, waren es ab 1630 nur mehr 3 Messen und ab 1650 nur mehr eine. Als Grund wird angegeben, dass die Einkünfte im Schwedenkrieg um mehr als die Hälfte geschmälert wurden. Im Auszug aus der Diözesanmatrikel von 1666 findet man das Frühmessbeneficium Kößnach zwar in der Pfarrei Pondorf erwähnt, aber bereits 1675 wird die Präsentation des Pfarrers von Kirchroth in Kößnach bestätigt. In der Zeit von 1650 - 1693 wurde die heutige größere Pfarrkirche in Kirchroth erbaut. An den Steinen ist zu erkennen, dass die Nord- und Westmauer noch von der alten Kirche stammen und dass diese innen nur etwas über 5 m breit war und eine Firsthöhe von knapp 10 m hatte. Die innere Länge betrug nach der erhaltenen Nordmauer 11,60 m ohne Presbyterium. Bis 1693 wurde auch der Turm erneuert und mit einer Barockkuppel aus Schindeln ausgestattet. (erst 1931 wurde der jetzige Turm errichtet). Unter Pfarrer Mathäus Leßl von Kirchroth gab es von etwa 1700 - 1729 schwere Differenzen mit der gemaind Chessnach. Die Kößnacher beschwerten sich in einem Brief vom Mai 1717 beim Bischof in Regensburg wegen vermeintlicher Vernachlässigung durch den Pfarrer: Als die Brandenburgschen Völker hier ein halbes Jahr bey uns im Quartier gelegen, ist Herr Pfarrer zwar 4 Wochen lang zu uns herausgegangen und die hat Gottsdienst verricht, die übrige Zeit aber nit mehr und haben also die ganze Zeit ohne Gottsdienst leben müssen..... Pfarrer Leßl nennt dies eine Unwahrheit, da ich ihnen allezeit die Gottsdienst gehalten und solches mit ain oder andern Geistlich Herrn sonderbar mit Herrn Johannes Filser, dermalig H. Cooperator zu Pondorf........ Außerdem sei er von den Brandenburgern bedroht worden, weil er ihnen das Kirchengeld nicht ausgehändigt habe. Der Hintergedanke der Kößnacher war, eigene Pfarrei zu werden.
Ein weiterer Punkt, in dem die Kößnacher mit ihrem Pfarrer nicht zufrieden waren, war die Tatsache, dass er sich zu wenig um die althergekommene Gangolf-Wallfahrt gekümmert hätte. Vor alters ist eine solche Wallfahrt alda gewesen, dass jährlich über 19 - 20 Schaf Getraidt dem Hl. Gangolf geopfert werden, wie H. Pfarrer selbst bestehen muss, wo ernitzto kaum 3-4 Schaff eingehen und also durch Saumbsall des H. Pfarrers die Kürchfarth gemindt und nit erhöchet wird. In der Pfarragenda von 1783 vermerkt der damalige Pfarrer, dass Pfarrer Leßl wegen heimischer Schwierigkeiten mit den Kößnachern 1729 gestorben sei. Nach dem spanischen Erbfolgekrieg 1701 - 1714 kam mit dem österreichischen Erbfolgekrieg im Jahre 1740 wider schweres Unheil über Bayern. Den alten Tauf- und Sterbebüchern ist zu entnehmen, dass am 10. September 1742 die Ungarn nach Kirchroth kamen und plünderten. 1743 hatten österreichische Soldaten in Thalstetten aus dem Anwesen des Söldners Biendl ein Pferd weggenommen und waren nach Ingolstadt weiter gezogen. Die Frau des Biendl und ihr 17-jähriger Sohn Johann wanderten ihnen nach, um das Pferd wieder zu bekommen. Auf dem Rückweg starb der Sohn, von Hunger und Anstrengung erschöpft. Er wurde in Regensburg begraben. Auch die Kriege, die durch die französische Revolution ausgelöst wurden, kamen in unsere Gegend. So ist aus den Sterbebüchern zu erfahren, dass am 7. Februar 1801 das 12 Tage alte Kind Joseph Wagner von Pittrich in Kößnach begraben wurde, da es nicht in den zuständigen Friedhof Niedermotzing gebracht werden konnte, weil die Nordseite der Donau von den Österreichern und die Südseite von den Franzosen besetzt war.
Bis 1810 lag die Pfarrei in zwei Staatsgebieten. Der Pfarrsitz Kirchroth war Grenzort des geistlichen Hochstifts Regensburg, dessen Landesherr der Bischof war. Alle anderen Teile gehörten zum Kurfürstentum Bayern. Als im Jahre 1810 das Königreich Bayern neu eingeteilt wurde, verschwanden die alten Herrschaftsbezirke; es entstanden neun Kreise. Kirchroth kam im Regenkreis zu liegen, Kößnach in den Unterdonaukreis. Der Regenkreis wurde später Bestandteil der Oberpfalz, der Unterdonaukreis kam zu Niederbayern. Damit ging erneut eine Grenze, diesmal nur mehr eine Verwaltungsgrenze durch die Pfarrei Kirchroth.
Nach der Diözesanmatrikel von 1860 setzte sich die Pfarrei Kirchroth so zusammen: Kirchroth, Dorf mit Schule 41 Häuser, 298 Seelen / Aufroth, Dorf 26 Häuser, 170 Seelen / Dexenhof, Weiler 1 Haus, 12 Seelen / Neuroth, Einöde 2 Häuser, 13 Seelen / Oberroth, Einöde 1 Haus 6 Seelen / Thalstetten, Dorf 11 Häuser, 76 Seelen / Auenzell, Dorf 11 Häuser, 75 Seelen / Altenhof, Einöde 2 Häuser, 20 Seelen / Durasdorf, Dorf 10 Häuser, 67 Seelen / Farenhaus, Einäde 1 Haus, 5 Seelen / Gesmannzell, Dorf 13 Häuser, 77 Seelen / Roth, Dorf 9 Häuser,60 Seelen / Voglsang, Einöde 1 Haus, 6 Seelen / Kößnach, Dorf mit Schule 29 Häuser, 192 Seelen / Neudau, Einöde 1 Haus, 14 Seelen / Pichsee, Weiler 2 Häuser, 20 Seelen.
Die Kirche von Kirchroth wird 1842 in den Pfarrakten als arme Kirche bezeichnet, die nur durch milde Gaben der Pfarrkinder unterhalten werden könne. Mit der Gründung von Gemeinden wurde in Bayern ebenfalls um 1810 begonnen, doch dauerte es lange, bis sich diese neue Organisationsform durchsetzte.
In Kirchroth ging das Standesamt im Jahre 1876 von der Kirche auf die Gemeinde über. Ein Bürgermeister mit Gemeinderat stand von nun an der politischen Gemeinde vor. Erster Bürgermeister von Kirchroth wurde im Jahre 1876 Xaver Bauer, der dieses Amt 4 Jahre inne hatte. Ihm schlossen sich bis zur Bildung der Einheitsgemeinde Kirchroth im Jahre 1978 folgende Bürgermeister an: 1880 - 1882 Petzkofer Xaver / 1882 - 1888 Babel Josef / 1888 - 1893 Scheid Xaver / 1893 - 1894 Wurm Johann / 1894 - 1900 Kitzinger Johann / 1900 - 1906 Babel Josef / 1906 - 1919 Fuchs Michael / 1919 - 1934 Baier Josef / 1934 - 1945 Deml Ludwig / 1945 - 1966 Kitzinger Alois / 1966 - 1978 Bauer Karl.
Das statistische Ortslexikon des Königreichs Bayern von 1904 weist Kirchroth als Pfarrdorf mit 361 Einwohnern aus, zum Regierungsbezirk Oberpfalz, zum Amtsgericht Wörth a.d. Donau und zum Bezirksamt Regensburg gehörig. Seit 1945 gehört die Gemeinde Kirchroth zum Regierungsbezirk Niederbayern und zum Landkreis Straubing. Gleichzeitig wurde Thalstetten aus der Gemeinde Kößnach nach Kirchroth umgemeindet.
Die Gemeinde Kirchroth umfasste die Ortsteile Kirchroth, Hundsschweif und Thalstetten, hatte eine Fläche von fast 600 ha und eine Einwohnerzahl von 635. Seit der Landkreisreform von 1974 nimmt Kirchroth nicht mehr eine Randstellung innerhalb des Landkreises Straubing-Bogen ein, sondern kann auf der linken Donauseite durchaus als zentral liegende Gemeinde bezeichnet werden. Aus dieser günstigen Lage haben sich für Kirchroth zwei, entscheidende Vorteile ergeben: die Gemeinde wurde im Rahmen der Gebietsreform Sitz der Einheitsgemeinde Kirchroth und war außerdem als Kleinzentrum vorgesehen.
Folgende Gemeinden bildeten am 1. Mai 1978 die Einheitsgemeinde Kirchroth: Kirchroth mit 635 Einwohnern / Kößnach mit 462 Einwohnern / Oberzeitldorn mit 430 Einwohnern / Obermiethnach mit 322 Einwohnern / Pillnach mit 270 Einwohnern / Pondorf mit 131 Einwohnern / Niederachdorf mit 194 Einwohnern / - aus der Gemeinde Saulburg Aufroth und Neuroth mit 220 Einwohnern. Diese Gemeinden deckten zusammen eine Fläche von 41 qkm und hatten damals insgesamt 2664 Einwohner.
Verfasser: Johann Gold, Kößnach
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