Bericht über den öffentlichen Teil der 63. Gemeinderatssitzung vom 25.11.2025

Bücherwald“ heißt die neue Bücherei
Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag hat das Gremium in zwei Punkten die Weichen für die nähere Zukunft gestellt. Demnach sollen die Bauleitplanungen für ein kleiner Baugebiet in Krumbach anlaufen und für die schon in die Jahre gekommene Turnhalle will man bei einer entsprechenden Förderung eine Sanierung und Vergrößerung angehen.
Einige Zuhörer fanden sich zur Gemeinderatssitzung ein und konnten nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Genehmigung der Sitzungsniederschrift die Vereidigung eines Nachrückers im Gemeinderat verfolgen. Für einen ausgeschiedenen Gemeinderat aus den Reihen der CSU hat die eigentliche Nachrückerin ihr Amt nicht angetreten und so folgte ihr als nächster Nachrücker aus den Reihen der CSU Florian Hien nach. Nach der Übergabe etlicher Unterlagen an das neue Gemeinderatsmitglied erfolgte die Belehrung durch Bürgermeister Matthias Fischer. Der Bürgermeister betonte dabei die Bedeutung der Verschwiegenheitspflicht und nannte dazu als Beispiele Personalentscheidungen und Grundstücksangelegenheiten. Nach dem ablegen der Eidesformel durfte Florian Hien als neuer Gemeinderat seinen Platz am Sitzungstisch einnehmen.
Mit der 1. Änderung der Satzung über die Nutzung von Einrichtungen der Gemeinde Kirchroth reagiert die Gemeinde auf die Veränderung in der künftigen Bücherei, die entgegen der ursprünglichen Absicht nun doch kein Lesecafe bekommt. Folgerichtig musste im Anschluss mit der 1. Änderung auch bei der Gebührensatzung zur Satzung für die Nutzung von Einrichtungen der Gemeinde reagiert werden und für die Bücherei wird eine eigene Benutzungsatzung erlassen. Für die Bücherei, die im Februar 2026 öffnet, galt es einen Namen und ein passendes Logo zu finden. Mit dem Namensvorschlag „Bücherwald“ zeigte sich der Gemeinderat zufrieden, verlangte aber bei dem präsentierten Logo, dass passend zum Namen einige Bäume und einen Vogel zeigte, eine Ergänzung mit einem Wasserelement. Das kürzlich aufgelegte Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ wirkte bei der Gemeinde als Auslöser nach der Schulsanierung jetzt auch die Sanierung er schon in die Jahre gekommenen Turnhalle anzugehen. In seinem Sachvortrag berichtete der Bürgermeister von dem in dieser Angelegenheit erfolgten Gesprächsergebnis mit Vertretern der Sportvereine, die eine Sanierung der Turnhalle befürworten. Der Gemeinderat befürwortet in einem Beschluss ebenfalls die Sanierung und verfolgt wenn möglich sogar die Erweiterung in eine Zweifachturnhalle. Als Voraussetzung für die Anmeldung zu dem Bundesprogramm erfolgte im Anschluss die Vergabe der beiden ersten Leistungsphasen beim Leistungsbild und der Tragwerksplanung an ein Architektenbüro. Entsprechend den vorliegenden Angeboten wurden die beiden ersten Leistungsphasen für die technische Gebäudeausrüstung und die Elektroausrüstung ebenfalls vergeben. Das Spielplatzkonzept der Gemeinde findet mit einem neuen Spielplatz im Gemeindeteil Pillnach seine Fortsetzung. In Zusammenarbeit mit interessierten Eltern, den örtlichen Gemeinderäten und einer Fachfirma wurde in mehreren Gesprächen ein Konzept für die Ausrüstung des Spielplatzes erarbeitet, das für gut befunden wurde und für die Gemeinde Ausgaben von über 40.000 Euro bedeutet.
Mit der Zustimmung zur Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde mit Deckblatt Nr. 47 sowie der Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes „Krumbach-Süd“ soll dieser Gemeindebereich ein kleineres Baugebiet erhalten. Mit dem 1. Deckblatt zum Baugebiet Laurentius in Oberzeitldorn will man auf die Wünsche der Bauplatzinteressenten reagieren und die Wohnhausarten nicht namentlich festlegen sondern über die Grundflächenzahl regeln. Fast eine Punktlandung wurde das Ergebnis der Einnahmen für die beiden Grundsteuerarten A Und B nach der vom Gemeinderat beschlossenen deutlichen Senkung des Hebesatzes als Reaktion auf die Grundsteuerreform, informierte Bürgermeister Fischer.